Das Verhalten der Zebras
Die Hengste kämpfen oft miteinander,
fügen sich aber niemals tödliche Verwundungen zu.
Zebras sind unheimlich verspielt und unbändig. Ein Staubbad ist für viele Huftiere eine wichtige und sehr wirksame Art, die Haut rein zu halten. Das Zebra wälzt sich gerne im Schlamm.
Wenn es den getrockneten Lehm dann abschüttelt, lösen sich lose Haare und trockene Haut. (Zebrapeeling. Zebras schlafen wie alle Huftiere im Stehen, nur die Fohlen legen sich zum schlafen hin.
Die Stute ist mehrmals im Jahr paarungsbereit ( rossig ) Die Paarung liegt so, daß das Fohlen in der Regenzeit geboren wird. Da es dann Graß im Überfluß gibt.
Das Fohlen wird erst nach einem Jahr entwöhnt, frißt aber schon nach einer Woche etwas Gras. Verschiedene Zebras lösen sich als Wächter der Herde ab..
Fohlen kommen mit braunen Streifen zur Welt. Sie haben ein Geburtsgewicht von ca. 66 - 76 Pfund. Fohlen beider Geschlechter bleiben etwa zwei Jahre bei der Herde, danach werden die jungen Männchen von den Hengsten vertrieben.
Wie bei allen Herdentieren können die Fohlen ihrer Mutter sofort nach der Geburt folgen. Es steht schon eine Stunde nach der Geburt auf seinen Beinen. Die Fohlen kommen meist zwischen November und April , also während der Regenzeit zur Welt. Mütter und neugeborene Jungtier bleiben einige Tage allein, um sich so gut kennen zulernen, daß sie sich auch in der Herde wieder erkennen können.
Zebras bilden große gemischte Herden mit anderen Zebraarten, Antilopen und Straußen. An den Wasserstellen treffen sie außerdem mit Kudus und Giraffen zusammen.
Wenn Zebras böse werden beißen und treten sie. So mancher Löwe erlitt durch den Tritt ihrer harten Hufe einen Kiefernbruch und ist dadurch elendig verhungert.
Auf der Flucht vor Raubtieren (Löwen, Leoparden, Hyänen) können Zebras über kurze Entfernungen einen Geschwindigkeit von 80 km/h erreichen